DN (Nominal Diameter) bezeichnet den Nenndurchmesser des Rohres, der dem Mittelwert aus Außen- und Innendurchmesser entspricht. Der Wert von DN berechnet sich wie folgt: DN = De - 0,5 * Wandstärke. Hinweis: Dies ist weder der Außen- noch der Innendurchmesser.
Stahlrohre für Wasser- und Gastransporte (verzinkte oder nicht verzinkte Stahlrohre), Gusseisenrohre, Stahl-Kunststoff-Verbundrohre und Polyvinylchlorid (PVC)-Rohre usw. sollten mit einem Nenndurchmesser „DN“ gekennzeichnet werden (z. B. DN15, DN50).
De (Außendurchmesser) bezeichnet den Außendurchmesser des Rohres. Der Außendurchmesser von PPR-, PE- und Polypropylenrohren wird im Allgemeinen mit De gekennzeichnet und muss in der Form Außendurchmesser * Wandstärke angegeben werden, z. B. De25 × 3.
D bezeichnet im Allgemeinen den Innendurchmesser des Rohres.
d bezieht sich im Allgemeinen auf den Innendurchmesser des Betonrohrs. Stahlbetonrohre (oder Betonrohre), Tonrohre, säurebeständige Keramikrohre, Zylinderziegel und andere Rohre, deren Rohrdurchmesser durch den Innendurchmesser d (z. B. d230, d380 usw.) angegeben werden sollte.
Φ steht für den Durchmesser eines gewöhnlichen Kreises; er kann auch den Außendurchmesser des Rohres darstellen, muss dann aber mit der Wandstärke multipliziert werden.
Veröffentlichungsdatum: 17. März 2018