Der Schieber ist ein Kolbenbolzen, dessen Bewegungsrichtung senkrecht zur Strömungsrichtung des Mediums verläuft. Das Ventil kann nur vollständig geöffnet oder vollständig geschlossen werden und ist nicht regulierbar. Die Abdichtung des Schieberventils erfolgt über den Ventilsitz und den Ventilteller. Üblicherweise ist die Dichtfläche mit einem oberflächenbehandelten Metallwerkstoff versehen, um die Verschleißfestigkeit zu erhöhen, beispielsweise mit 1Cr13, STL6 oder Edelstahl. Es gibt starre und elastische Schieberteller. Je nach Ausführung des Tellers werden Schieberventile in starre und elastische Schieberventile unterteilt.

Druckprüfverfahren für Schieberventile
Zuerst wird die Scheibe geöffnet, sodass der Druck im Ventil auf den vorgegebenen Wert ansteigt. Anschließend wird der Stößel geschlossen, das Schieberventil sofort ausgebaut und auf Dichtheit an beiden Seiten der Scheibe geprüft. Alternativ kann das Prüfmedium direkt bis zum vorgegebenen Wert am Ventildeckel eingefüllt und die Dichtheit an beiden Seiten der Scheibe geprüft werden. Dieses Verfahren wird als Mitteldruckprüfung bezeichnet. Es ist nicht geeignet für die Dichtheitsprüfung von Schieberventilen mit einem Nenndurchmesser unter DN32 mm.
Eine weitere Möglichkeit besteht darin, die Scheibe zu öffnen, um den Prüfdruck des Ventils auf den vorgegebenen Wert ansteigen zu lassen; anschließend die Scheibe zu schließen, die Blindplatte an einem Ende zu öffnen und die Dichtheit der Dichtfläche zu prüfen. Dann wird der Vorgang umgekehrt und die Prüfung wie oben beschrieben wiederholt, bis das Ventil die Anforderungen erfüllt.
Die Dichtheitsprüfung der Füllung und der Dichtung des pneumatischen Ventils sollte vor der Dichtheitsprüfung der Scheibe durchgeführt werden.
Die Funktionsweise ist ähnlich wie die eines/einerKugelventil, was ein schnelles Abschalten ermöglicht. AbsperrklappenDiese Ventile werden im Allgemeinen bevorzugt, da sie kostengünstiger und leichter sind und daher weniger Stützkonstruktionen benötigen. Die Scheibe befindet sich mittig im Rohr. Eine Stange führt durch die Scheibe zu einem außen am Ventil angebrachten Stellantrieb. Durch Drehen des Stellantriebs wird die Scheibe entweder parallel oder senkrecht zur Strömungsrichtung ausgerichtet. Anders als bei einem Kugelventil befindet sich die Scheibe stets im Strömungsbereich und verursacht daher auch im geöffneten Zustand einen Druckabfall.
Eine Absperrklappe gehört zur Familie der Vierteldrehventile. Im Betrieb ist das Ventil vollständig geöffnet oder geschlossen, wenn die Klappe um eine Vierteldrehung gedreht wird. Die Klappe selbst ist eine Metallscheibe, die auf einer Stange montiert ist. Im geschlossenen Zustand blockiert die Klappe den Durchfluss vollständig. Im geöffneten Zustand ermöglicht eine Vierteldrehung der Klappe einen nahezu ungehinderten Durchfluss. Das Ventil kann auch stufenweise geöffnet werden, um den Durchfluss zu drosseln.
Es gibt verschiedene Arten von Absperrklappen, die jeweils für unterschiedliche Drücke und Anwendungsbereiche geeignet sind. Die Null-Offset-Absperrklappe, die die Flexibilität von Gummi nutzt, hat die niedrigste Druckstufe. Die Hochleistungs-Doppel-Offset-Absperrklappe, die in Systemen mit etwas höherem Druck eingesetzt wird, ist gegenüber der Mittellinie von Ventilteller, Ventilsitz und Gehäusedichtung (Offset 1) sowie der Mittellinie der Bohrung (Offset 2) versetzt. Dadurch entsteht beim Öffnen und Schließen eine Nockenwirkung, die den Ventilsitz aus der Dichtung hebt. Dies führt zu weniger Reibung als bei der Null-Offset-Ausführung und verringert die Verschleißanfälligkeit. Die für Hochdrucksysteme am besten geeignete Absperrklappe ist die Dreifach-Offset-Absperrklappe. Bei dieser Klappe ist die Kontaktachse zwischen Ventilteller und Ventilsitz versetzt, wodurch der Gleitkontakt zwischen Ventilteller und Ventilsitz nahezu vollständig eliminiert wird. Bei Dreifach-Offset-Klappen besteht der Ventilsitz aus Metall, sodass er so bearbeitet werden kann, dass er beim Kontakt mit dem Ventilteller absolut dicht schließt.
Ventile können aus verschiedenen Gründen undicht werden, unter anderem:
- Das Ventil istnicht vollständig geschlossen(z. B. aufgrund von Schmutz, Ablagerungen oder anderen Hindernissen).
- Das Ventil istbeschädigtBeschädigungen am Sitz oder an der Dichtung können zu Undichtigkeiten führen.
- Das Ventil istNicht dafür ausgelegt, zu 100 % zu schließenVentile, die für eine präzise Steuerung während des Drosselvorgangs ausgelegt sind, weisen möglicherweise keine optimalen Ein-/Ausschalteigenschaften auf.
- Das Ventil ist dasfalsche Größefür das Projekt.
- Verbindungsgröße und -art
- Solldruck (psig)
- Temperatur
- Gegendruck
- Service
- Erforderliche Kapazität