Übersicht zur Schadenserkennung
1. NDT bezeichnet ein Prüfverfahren für Werkstoffe oder Werkstücke, das deren zukünftige Leistung oder Verwendung nicht beeinträchtigt.
2. Mit zerstörungsfreien Prüfverfahren (ZfP) lassen sich Fehler im Inneren und an der Oberfläche von Werkstoffen oder Werkstücken feststellen, die geometrischen Merkmale und Abmessungen von Werkstücken messen und die innere Zusammensetzung, Struktur, physikalischen Eigenschaften und den Zustand von Werkstoffen oder Werkstücken bestimmen.
3. Die zerstörungsfreie Prüfung (ZfP) kann bei der Produktentwicklung, der Materialauswahl, der Verarbeitung und Fertigung, der Endproduktprüfung, der Instandhaltung usw. eingesetzt werden und spielt eine optimale Rolle zwischen Qualitätskontrolle und Kostenreduzierung. Die ZfP trägt außerdem dazu bei, den sicheren Betrieb und/oder die effektive Nutzung von Produkten zu gewährleisten.
Arten von zerstörungsfreien Prüfverfahren
1. Die zerstörungsfreie Prüfung (ZfP) umfasst viele Methoden, die effektiv angewendet werden können. Je nach physikalischen Prinzipien, Prüfobjekten und -zwecken lässt sich die ZfP grob in folgende Methoden unterteilen:
a) Strahlungsmethode:
——Röntgen- und Gammastrahlenuntersuchungen;
——Radiologische Untersuchung;
——Computertomographie-Untersuchung;
——Neutronenradiographische Prüfung.
b) Akustische Methode:
——Ultraschallprüfung;
——Prüfung der akustischen Emissionen;
——Elektromagnetische Akustikprüfung.
c) Elektromagnetisches Verfahren:
——Wirbelstromprüfung;
——Flussleckprüfung.
d) Oberflächenmethode:
——Magnetpulverprüfung;
——Eindringprüfung mit Flüssigkeiten;
——Visuelle Prüfung.
e) Leckagemethode:
——Dichtheitsprüfung.
f) Infrarotmethode:
——Infrarot-Wärmebildprüfung.
Hinweis: Neue zerstörungsfreie Prüfverfahren können jederzeit entwickelt und eingesetzt werden, daher sind andere zerstörungsfreie Prüfverfahren nicht ausgeschlossen.
2. Konventionelle ZfP-Verfahren bezeichnen die heutzutage weit verbreiteten und ausgereiften ZfP-Verfahren. Dazu gehören die Röntgenprüfung (RT), die Ultraschallprüfung (UT), die Wirbelstromprüfung (ET), die Magnetpulverprüfung (MT) und die Eindringprüfung (PT).
Veröffentlichungsdatum: 19. September 2021
